BBO
Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne
Behinderungen

Wir über uns - Entstehung - Ziele - Realisierung

Seit 1984 gibt es die Behinderten – Begegnungsstätte in Osterburken (kurz: BBO). Sie ist behindertengerecht gebaut. Die "Aktion Sorgenkind", wie es damals hieß, hat den Bau des DRK-Heimes in Osterburken gefördert. Und zwar mit erheblichen Zuschüssen für den Bau und Innenausstattung. Dem Arbeitskreis BBO war von Anfang an eines klar. Das inhaltliche Dekor der BBO stellt eine Herausforderung dar. Zu bewältigen ist dies mit einer Einsatzfreude, die umsonst ist und hoch motivierten Helfern. Die Nachfrage bei den Menschen mit Behinderung war vorhanden. Das zeigte sich bei den ersten Kontakttreffen vor Fertigstellung des DRK-Heimes. Die Menschen mit Behinderung kamen. Aus dem gesamten Neckar - Odenwald – Kreis, so wie den Nachbarkreisen Main - Tauber und Hohenlohe. Offene und ambulante Hilfen für Menschen mit Handicap, so wie als Familienentlastende Dienste (FED) -sind Schwerpunkte der Arbeit der BBO.

Auf diese Weise soll den Menschen mit Handicap geholfen werden:

Jetzt betreut die BBO circa 40 Menschen mit Handicap. Mehr als 30 weibliche Mitarbeiter zählt der umsonst tätige Arbeitskreis BBO. Das Programm der BBO hat das ganze Jahr über unter anderem Folgendes im Angebot: jeden Monat ein Kontakttreffen im DRK - Heim in Osterburken. Für Menschen mit und ohne Behinderung..

Ganz, so wie Halbtagsfahrten zu nahe gelegenen Zielen von Mai bis Dezember. Ziele sind zum Beispiel Gartenschau und reizvolle Städte. Weihnachtsmarkt so wie der Mannheimer Maimarkt. In das Museum, die Ausstellung so wie eine Besichtigung. Besen und Schwimmbad. Kino oder Einkaufsmarkt. Die BBO bietet gesondert Hilfe an. Mit den Behinderten - Bussen so wie einem Helferteam. Ferner bei der Fahrt zu den Behörden oder Familienfeier. Oder beim Besuch von kulturellen Events.

Ganz bewusst möchte die BBO kein "Getto" für Behinderte sein. Daher wendet sich die BBO mit eigenen Events an eine breite Öffentlichkeit. Zum festen Kanon des Angebots der BBO für Menschen mit und ohne Behinderung gehören.

Eine große Nachfrage bei den Menschen mit Behinderung hat die Freizeit. Sie findet seit 1986 einmal pro Jahr statt und ist für Menschen mit und ohne Behinderung. In den ersten drei Jahren "angeschoben" der Robert – Bosch – Stiftung. Rund zehn Menschen mit Behinderung und circa 15 Helfer verbringen 14 Tage unter einem Dach. Einige Monate vor der Freizeit, schaut sich eine vortour das Haus an, ob es barrierefrei ist. Die Freizeit hat einen hohen Aufwand, und zwar auf finanzieller Ebene. Der Aufwand verlangt von allen ein starkes persönliches Engagement ab. Die Menschen mit Handicap freuen sich Monate vorher. Sie leben dann zwei Wochen in einer Ausnahme - Situation. Noch lang zehren die Teilnehmer von den Erlebnissen und Eindrücken. Ein wesentlicher Aspekt von so einer Freizeit ist folgender. Dass die Angehörigen in der Zeit ebenso Urlaub machen können. Wer macht das alles? Wie finanziert sich das alles? Wie ist die Mobilität gewährleistet?

Seit 1984 gibt es den Arbeitskreis BBO. Er hat zurzeit mehr als 30 ehrenamtlich tätige Mitglieder. Die BBO freut sich immer auf eines. Wenn Schülerinnen und Schüler aus weiterführenden Schulen den Weg ins Betreuerteam finden. Auf der Freizeit braucht die BBO rund 15 Betreuerinnen. Bei einer Tagesfahrt meist zehn. Für die monatlichen Kontakttreffen fünf oder so.

Der Förderverein BBO e.V. ist seit 1989 Träger der Finanzierung aller Aktivitäten der BBO. Er ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Für den Förderverein BBO stellt eines eine große Herausforderung dar. Die Realisierung der jährlichen Freizeit. Der Förderverein BBO stellt die Mobilität sicher. Er besitzt drei Kleinbusse, die er sein eigen nennen darf. Das heißt, zwei Fahrzeuge für Rolli Fahrer und einen Neunsitzer-Kleinbus. So wie zwei Anhänger für Rollstühle und andere Hilfsmittel.